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24.01.2017 21:11 Alter: 207 days
Kategorie: NEWS NEWS

Ein Tag in Amsterdam


Zum Abschluss der Anne Frank Wanderausstellung im Landtag NRW fuhren  vier Schüler/innen des Leistungskurses Geschichte  (Elija, Wael, Rebecca und Marie) aus dem zwölften Jahrgang für einen Tag nach Amsterdam.

Vorher hatten wir uns für das Peer-Guide Projekt der Anne Frank Ausstellung gemeldet, das uns die Möglichkeit gab, gleichaltrige und jüngere SchülerInnen in der Wanderausstellung „Anne Frank – Ein Mädchen schreibt Geschichte“ zu begleiten. Unsere Aufgabe als Peer-Guides bestand darin, den Besuchergruppen Hauptideen der Ausstellung zu erklären und ihnen  zu helfen, eigene Fragen und Ideen zu entwickeln. Dafür haben wir mit anderen Schülern aus anderen Schulen, die auch als Peer-Guides arbeiten wollten, ein zweitägiges Seminar besucht, das uns über Methoden und wichtige Informationen näher brachte. Weil die Verantwortlichen der Ausstellung mit uns allen so richtig zufrieden waren, wollten sie ihre Anerkennung nicht nur mit Worten ausdrücken. Als Belohnung des Projektes hat uns der Chef Ronald Leopold des Anne Frank Hauses zu einem Besuch in das Anne Frank Haus in Amsterdam eingeladen. Wir haben uns alle herzlich gefreut und die Einladung dankend angenommen.

Am 14.01.2017 trafen wir uns dann morgens früh am Landtag, um uns mit dem Bus auf den Weg nach Amsterdam zu machen. Nach einer zweieinhalbstündigen Fahrt kamen wir alle neugierig in Amsterdam an.  Im Anne Frank Haus wurden wir zunächst von dem Chef begrüßt, mit dem wir anschließend ein Gespräch führen konnten. Er hat uns zunächst über wichtige Informationen des Hauses belehrt und anschließend uns über unsere Begleitungen ausgefragt. Wir konnten ihm viele positive Rückmeldungen geben. An einzelnen Stellen hatte uns das Verhalten unserer Besuchergruppen aber auch irritiert. Durch dieses Thema kamen wir dann auf die Person Anne, die sich in ihrer Jugend auch nicht immer als sonderlich brav erwiesen hatte. Sie war ein kompliziertes Mädchen. Aber sie hat wichtige Gedanken gehabt und für die Nachwelt aufgeschrieben. Der Chef des Anne Frank Hauses ist ein sehr netter und engagierter Mann, der der Ansicht ist, dass die Geschichte der Familie Frank nicht nur für die Vergangenheit, sondern ebenso für die jetzige Zeit eine wichtige Rolle spielt und jeder sich mit diesem sehr interessanten und sehr traurigen Thema auseinandersetzen sollte.

Nach dem Gespräch durften wir das Anne Frank Haus besichtigen. Wir waren alle sehr beeindruckt, aber auch betroffen von dem Versteck. Das Museum enthält wichtige Informationen über die Familie, sowie das Tagebuch und Dokumente der Familie und Firma „Opekta“ von Otto Frank. Nach einem Getränk in der Cafeteria des Museums durften wir uns in Gruppen aufteilen, um die Stadt zu besichtigen.

Nach einem sechsstündigen Aufenthalt in Amsterdam fuhren wir müde nach Düsseldorf zurück.

Zusammenfassend war das Peer-Guide-Projekt ein aufregendes Erlebnis, das uns Erkenntnisse zur Geschichte sowie Erfahrungen mit Menschen gebracht hat.


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