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28.06.2005

Grundstein für neue Sporthalle an der Brinckmannstraße

Baukosten bei 4,7 Millionen Euro/ Fertigstellung im April 2006

Am Schulstandort Brinckmannstraße entsteht eine neue behindertengerechte Dreifach-Sporthalle. Oberbürgermeister Joachim Erwin hat am Dienstag, 28. Juni, den Grundstein für das 4,7-Millionen-EuroProjekt gelegt. Profitieren werden von der neuen Halle die Hulda-Pankok-Gesamtschule, das Geschwister-Scholl-Gymnasium und die Rheinische Schule für Körperbehinderte. Außerhalb der Schulzeiten steht die Halle für Trainingszwecke und Meisterschaften von Vereinen zur Verfügung. Auf einer Tribüne werden mehr als 400 Zuschauer Platz finden. Der Neubau umfasst insgesamt knapp 3.100 Quadratmeter. Die Fertigstellung ist für April 2006 vorgesehen.

Die Hulda-Pankok-Gesamtschule und das Geschwister-Scholl-Gymnasium bewerben sich um eine integrative Schulform, die in erster Linie gemeinsamen Unterricht beinhaltet. Die am Unterricht teilnehmenden körperlich und geistig behinderten Schüler sollen im integrativen Sportunterricht gefördert werden. Je nach Behinderung mit Eingliederung in den integrativen Sportunterricht oder intensive und individuelle Förderung für eine mögliche Rückführung in den integrativen Sportunterricht.

Der Neubau umfasst außer den für eine reine Dreifach-Sporthalle notwendigen sportlichen und technischen Einrichtungen folgende zusätzliche Ausstattung: Ruheraum, Behindertengerechte Umkleideräume, Multifunktionaler Gymnastikraum, Behindertengerechte Sanitäranlagen, Aufzugsanlage und Rampen sowie behindertengerechte und multifunktional nutzbare Sportgeräte.

Die Halle hat eine Höhe von sieben Metern. Um eine Längs- und eine Stirnseite gruppieren sich die Nebenräume. Der Neubau wird' zur Anpassung an das Umfeld um etwa einen Meter abgesenkt und über einen kleinen verglasten Eingangsbereich mit dem vorhandenen Turnhallengebäude verbunden und erschlossen. Die Halle erhält ein leicht geneigtes Satteldach, die Anbauten leicht geneigte Flachdächer.

Die in massiver Bauweise errichtete Halle hat in der unteren Ebene eine Stahlbetonkonstruktion mit teilweise tragendem Innenmauerwerk und Aussteifungen aus Stahlbetonwänden. Die obere Ebene wird weitgehend aus tragender Holzkonstruktion mit leicht geneigt verlegten Holzleimbinder erstellt. Das Hallendach besteht aus Holzleim-;Gitterträgern. Die Fassade erhält im unteren Bereich Verblendmauerwerk, oberhalb des Sockelgeschosses Blech-/ Aluminiumprofile. Die Fenster und Fassadenelemente bestehen aus farbigen Alu-Profilen mit Wärmeschutz- und Sicherheitsverglasung. Die Sporthalle bekommt einen flächenelastischen Sportboden und wie auch die Mehrzweckräume einen Oberboden aus Linoleum. Das komplette Gebäude unterliegt den neuesten Anforderungen des Brandschutzes und der Versammlungsstättenverordnung.

Manfred Blasczyk/ Pressedienst der Landeshauptstadt Düsseldorf

pressedienst@duesseldorf.de

www.duesseldorf.de/presse/

 

 

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