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Die Physiker

Theaterstück von Friedrich Dürrenmatt Premiere am 18. März 1997 Eine Inszenierung mit allen Profilen des 12. Jahrgangs.

Darf ich vorstellen, wir sind der Literaturkurs des 12. Jahrgangs 1997. Unser Kurs besteht, bzw. bestand aus Schülerlnnen aller drei Profile (Deutsch/Kunst, Biologie/ Sozialwissenschaften und Physik/ Philosophie). Das Ziel unseres Literaturkurses war es, innerhalb eines Jahres ein Theaterstück zu inszenieren.

Schnell entschieden wir uns, das Stück "Die Physiker" von Friedrich Dürrenmatt aufzuführen. Somit entschieden wir uns gleichzeitig auch für einen Klassiker, wodurch wir mit zweierlei Schwierigkeiten konfrontiert wurden: erstens hatten wir noch nie in einem Theaterstück dieser Länge (zwei Akte) mitgespielt und zweitens mussten wir den bisher gezeigten Inszenierungen gerecht werden.

Dementsprechend kompliziert gestalteten sich unsere Anfänge. Oftmals zeigte sich erst bei Beginn der Proben, dass wir unsere Textstellen nicht in dem Umfang gelernt hatten, wie wir es gemusst hätten. Auch das allgemeine Schauspieltalent ließ zu Beginn unserer "Karriere" stark zu wünschen übrig. Lehrerlnnen und Schülerlnnen, die unangemeldet zu unseren Proben erschienen, konnten ihr Entsetzen, das sich auf ihren Gesichtern abzeichnete, nicht verhehlen. Sogar belächelt wurden wir!

Doch je mehr wir probten und je mehr wir uns auf der Bühne bewegten, desto besser wurden wir. Unsere Stimmkapazität bildete sich aus, das schauspielerische Talent wurde zusehends besser und wir lernten es sogar uns in unsere Charaktere einzufühlen. Als die Probephase beendet war, zeigte sich, dass bisher noch kein Meister vom Himmel gefallen ist. Auch die Nervosität vor jeder Aufführung wurde "mit links" von uns bewältigt. Somit wurden am Schluss alle Pessimisten Lügen gestraft, denn zum Erstaunen aller (auch unserer selbst) hatten wir uns um Längen übertroffen, so dass sogar Schülerlnnen von anderen Schulen begeistert waren.

Damit aber auch diejenigen, die nicht dabei sein konnten, einen Eindruck von unserem schauspielerischen, maskenbildnerischen und bühnentechnischen Aufwand gewinnen können, haben wir ein paar Fotos ausgewählt, um die Highlights der Inszenierungen zu verdeutlichen.

Zusätzlich hat die Arbeit an dem Stück eine Atmosphäre zwischen uns geschaffen, ohne die das Ziel, eine eigene Interpretation der "Physiker" zu kreieren, gar nicht hätte verwirklicht werden können!!

Im Nachhinein auch noch vielen Dank an alle, die uns in ihrer grenzenlosen Geduld pausenlos unterstützt haben.

 

Simone Beck

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